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Tschernobyl Zeitzeugenbericht und Diskussion zur Energiewende im Rahmen der GAIA-Ausstellung

40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl erhielten unsere Schüler*innen der Jahrgangstufe 10 gemeinsam mit ihren Lehrkräften, Frank Holle und Christian Lambers, im Rahmen der GAIA-Ausstellung einen eindrucksvollen Einblick in eines der folgenschwersten Ereignisse der jüngeren Geschichte. Der Zeitzeuge und sogenannte „Liquidator“ Anatolij Gubarev berichtete persönlich von seinen Einsätzen am explodierten Reaktorblock 4.

Als damaliger Feuerwehrmann in Tschernobyl gehörte er zu den Menschen, die unmittelbar nach der Explosion unter lebensgefährlichen Bedingungen im Einsatz waren. Durch seinen mutigen Einsatz half er mit, noch schwerwiegendere Folgen der Katastrophe für Europa und die Welt zu verhindern.

Besonders bewegend waren seine persönlichen Schilderungen über die dramatischen Ereignisse vor Ort sowie die gesundheitlichen Folgen, die viele Helfer bis heute tragen. Unterstützt durch eindrucksvolles Bildmaterial wurde der Vortrag für die Schüler*innen zu einer nachhaltigen und emotionalen Erfahrung und sensibilisierte sie zugleich für das Thema Energiewende.

Auch Bürgermeister Herr Dr. Schrameyer unterstrich mit persönlichen Erfahrungen aus seiner Jugend, die als Ausgangspunkt seines Engagements für Umwelt- und Klimaschutz gesehen werden können, welche Chancen die Energiewende mit sich bringt.

In der abschließenden Diskussionsrunde mit dem Klimabischof Rolf Lohmann wurde das Thema Energiewende zudem aus kirchlicher Perspektive beleuchtet. Dabei wurde deutlich, dass nachhaltiges Handeln eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, zu der Politik, Kirche und jeder Einzelne beitragen können.

Die Veranstaltung verband auf eindrucksvolle Weise historische Verantwortung mit aktuellen Zukunftsfragen und bot allen Beteiligten wertvolle Denkanstöße.

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Veröffentlichung

So, 26. April 2026

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