Manuela Lutterbeck als kommissarische Leiterin vereidigt

Als kommissarische Schulleiterin vereidigt wurde in der Sitzung des Schulausschusses am Mittwoch die erste Konrektorin der Anne-Frank-Realschule, Manuela Lutterbeck.

Sie ist, ebenso wie der zweite Konrektor Holger Deinl (43), seit Beginn des Schuljahres an der Schule, nachdem der frühere Schulleiter zur Bezirksregierung gewechselt war.

Lutterbeck bezeichnet sich als „Bekennerin“ zur Schulform Realschule. Auch Holger Deinl sei „komplett aus der Realschulbranche“. Nachdem die Anne-Frank-Realschule zuletzt „stark gelitten“ habe durch die personelle Situation und entsprechende Unruhe in der Elternschaft, sei man inzwischen wieder auf gutem Weg, sagte Lutterbeck am Mittwoch. „Wir setzen alles daran, die Schule gut voranzubringen.“

Die Probezeit von Stephan Krems bei der Bezirksregierung sei Anfang November abgelaufen, die Bewerbungsfrist für die ausgeschriebene Stelle des neuen Schulleiters der Anne-Frank-Realschule sei vergangene Woche geendet. „Es gibt drei Bewerbungen.“ Sobald der neue Schulleiter seine Arbeit aufnimmt, werde sie „in die Stelle der ersten Konrektorin zurückgehen, so Lutterbeck.

Auf die Frage von Richard Frank (Linke), wie sie die künftige Entwicklung der Schule sehe, die früher knapp 1000 Schüler gehabt habe und heute noch 600, sagte Lutterbeck: „Viele Eltern ziehen erst die Gesamtschule vor, aber bei einigen Eltern hat sich die Hoffnung nicht erfüllt“, und sie kämen dann doch gezielt an Realschule oder Hauptschule zurück, oder gingen gezielt zum Gymnasium.

Eine vier- bis fünfzügige Gesamtschule sei ein großes System und „viele Kinder tun sich damit schwer“. Auch für die Flüchtlingsintegration sei ein überschaubares System gut.

Sie glaube, dass die Anne-Frank-Realschule „langfristig zu einem vernünftigen Schüler-Lehrer-Verhältnis kommen“ werde. Und sie nannte das Stichwort „individuelle Förderung“. Das wolle man gezielt in den Blick nehmen.

Heute, 02. Dezember 2016 - 10:00 Uhr
IVZ-Aktuell Bericht und Foto von Cornelia Ruholl

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